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Schutz und Wartung einer Automatikuhr

Wichtig für die Langlebigkeit einer Herren-Automatikuhr sind die Wartung und der richtige Schutz. Dabei gibt es einiges zu beachten. So ist z. B. das Einwirken von Magneten schädlich, weshalb darauf geachtet werden muss, die Uhr von solchen Magneten fernzuhalten.

  • Von Magneten fernhalten
    Für die Zeitmessung der Automatikuhr ist eine feine Spiralfeder, ein äußerst empfindlicher Teil des Inneren, verantwortlich. Durch Magneteinwirkung können diese Spiralen beeinflusst werden und z. B. schneller laufen.
    Daher ist es ratsam, die Uhr nicht in der Nähe von z. B. Lautsprechern, Fernseh- oder anderen Elektrogeräten aufzubewahren, da diese Magnete enthalten.
  • Vorsicht bei Wasserkontakt
    Viele Automatikuhren sind heutzutage wasserfest, dennoch muss der Wasserkontakt mit Vorsicht angegangen werden. Ständiges Schwimmen mit der Uhr sollte eher vermieden werden. Die durchschnittliche Uhr verträgt eine Wassertiefe bis zu etwa 30 Meter, ist demnach nicht gleich beschädigt, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt. Dennoch ist sie keine Quarzuhr, die für größere Tiefen im Wasser konzipiert wurde. Für ein ausgiebiges Schwimmen ist es ratsamer, die Uhr abzulegen. Auch müssen die Dichtringe, die Krone und der Boden der Uhr wenigstens einmal im Jahr überprüft werden. Durch das regelmäßige Tragen kann sich der Boden lösen, was dann zu einem ärgerlichen Eindringen von Wasser führen kann.
  • Temperaturen beachten
    Auch verschiedene Temperaturen üben einen Einfluss auf die Automatikuhr aus, schaden, sobald sie zu hoch oder extrem niedrig sind, und können die Genauigkeit der Zeitanzeige verändern, da die meisten Uhren auf gemäßigte Temperaturen abgestimmt sind.
  • regelmäßige Reinigung
    Wichtig ist auch, die Uhr alle paar Monate zu reinigen, besonders, wenn sie täglich zum Einsatz kommt. Schmutz, Hautpartikel und Staub müssen entfernt werden, damit die Uhr weiterhin einwandfrei funktioniert.
  • richtige Aufbewahrung
    Ebenfalls sollte die Automatikuhr an einem geeigneten Ort aufbewahrt werden, wenn sie nicht getragen wird. Feuchtigkeit oder Staub verunreinigen die Uhr, daher wäre die vom Hersteller mitgelieferte Box der Uhr oder ein anderer luftdichter Behälter ideal. Die besonders edlen Modelle sollten in einem Uhrenbeweger oder gar Safe aufbewahrt werden.
  • regelmäßige Wartung
    Für alle Uhren ist eine regelmäßige Wartung sinnvoll, insbesondere wenn sie lange halten und in einwandfreiem Zustand funktionieren sollen. Die beweglichen Teile des Räderwerks sollten geölt werden, da die Schmierleistung des Öls mit der Zeit nachlässt. Das lässt sich natürlich besser von einer Uhrenwerkstatt oder einem Juwelier bewerkstelligen.
  • Revision / Grundüberholung nach einigen Jahren
    Notwendig wird eine Revision oder Grundüberholung der Uhr besonders nach einigen Jahren, da mechanische Uhren in den verwendeten Ölen und Fetten im Inneren leicht austrocknen. Sobald keine Reibungsstellen im Uhrwerk mehr vorhanden sind, entstehen Abnutzungserscheinungen, z. B. können Zahnräder oder Hebel blockieren.

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